Der Tages-Anzeiger vom 8. April 2009 titelt mit den Worten "Mit James Blond sicher ins Netz". Vorgestellt wird "James Blond" alias Pablo Hofer von der Initiative security4kids. Hofer arbeite bei Microsoft und sei "ehrenamtlich" als James Blond in Schulen unterwegs. Die Initiative werde unter anderem durch Microsoft unterstützt; wenn man auf die entsprechende Website geht, erfährt man genauer, dass die Projektleitung von security4kids bei der Microsoft Schweiz GmbH liegt. An sich sind solche Initiativen mehr denn je notwendig. Die so genannte Net Generation verfügt über keine ausreichende Informations- und Medienkompetenz und bedarf der Vermittlung von Technologie- und Medienkritik. Bedenklich ist aber, wenn die Konzerne Zugriff auf die Schulen erhalten und dort ihre Lösungen der Probleme darstellen können. Bedenklich ist es auch, wenn die Medien derart arglos über solche Initiativen berichten. Staat, Unternehmen, Hochschulen und Schulen müssen Ressourcen für die Aufklärung bereitstellen; Staat und Unternehmen sollten aber angesichts ihrer Eigeninteressen im Hintergrund bleiben und die Aufklärung den Wissenschaftlern und Pädagogen überlassen. Wenn diese, die Erwachsenen, dann Informationen aus der Praxis benötigen, sollen sie meinetwegen mit Microsoft kooperieren. Es gibt aber möglicherweise geeignetere Unternehmen.
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- 2009-07-12 @ 11:55:57
Sehr geehrter Herr Bendel
Bezugnehmend auf Ihren Artikel, möchte ich Ihnen kurz folgenden Sachverhalt darstellen.
Im Tagesanzeiger vom 8. April 2009 wurde über die Security4kids Kampagne in der Schule Niederhasli berichtet.
Ich wurde fälschlicherweise im Interview falsch rezitiert. Richtig ist, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei Microsoft arbeitete und der Einsatz auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis erfolgte.
Freundliche Grüsse
Pablo Hofer
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