Gerade habe ich mich lobend darüber geäussert, dass die Deppenleerzeichen in einem NZZ-Artikel schnell entdeckt und durch ordnungsgemässe Kopplungen ersetzt worden sind, da kommt der nächste Schock. Ich lese den Artikel "Wahlgesetze scheitern an Twitter" vom 30. April 2012. In diesem Artikel stimmt aber auch gar nichts. Die Rechtschreibung nicht. Und auch die Kommata sind reine Glückssache.
So etwas kann passieren:
So etwas tut weh. Aber man kann es ebenfalls als Leichtsinnsfehler abtun:
Aber jetzt kommt es geballt:
Und nochmals muss man sich durchkämpfen:
Was ist da los? Ist das Korrektorat schon im Urlaub?
Die Online-Redakteurinnen und -Redakteure haben es nicht leicht. Vielleicht setzen wir sie als Leser und Benutzer zu stark unter Druck. Vielleicht setzen die Chefs sie zu stark unter Druck. Die Online-Zeitungen sollten sich mehr Zeit lassen, und sie sollten auch auf Live-Ticker verzichten, wenn diese keinen Mehrwert bringen. Sie sollten nicht so tun, als wären sie Radio- und Fernsehsender. Ich würde mich freuen, wenn diese alte, renommierte Zeitung auch im Virtuellen zu einer angemessenen Form zurückfinden würde.
























